Französisches Parlament hintergeht Willen seiner Bürger

Nachdem die Bürger Frankreichs klar gegen die EU Verfassung votiert hatten, ließen sich ihre „Volksvertreter“ nun etwas ganz besonderes einfallen: Sie änderten nämlich einfach die Verfassung.
Damit ist der Weg für die Ratifizierung des neuen EU-Vertrages freigemacht. Der Senat und die Nationalversammlung beschlossen, dass der EU-Vertrag nur dem Parlament vorgelegt werden muss.
Somit erspart der neue Adel dem unverständigen Volke Entscheidungen, von denen es nicht versteht.

Nachrichten dazu: Kurier

Verrat in Versailles

Eine Antwort zu „Französisches Parlament hintergeht Willen seiner Bürger“

  1. Gudrun sagt:

    Hier liegt Ihr leider nicht richtig. Das Referendum vom 29. Mai 2005 wäre gar nicht nötig gewesen, sondern ein Beschluß der Nationalversammlung hätte ausgereicht. Es war Jacques Chirac, der in völliger Verkennung der Lage meinte, ein Referendum in großem Triumph zu gewinnen. Der hatte schon einmal die falschen Berater, bei der Auflösung der Nationalversammlung, vom 21. April 1997, nämlich seinen Premierminister Alain Juppé, aber der Mann ist unbelehrbar.

    Hier kann man ihn hören:
    http://www2.ac-toulouse.fr/histgeo/citoyen/chirac0.htm

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